Lausitzer Glas? Glas aus Weißwasser?
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lasmuseum Weißwasser !

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Heimatgeschichte

Hierzu Textpassagen aus dem Konzept von Willy Rogenz für Führungen durch das Glasmuseum:

Im ersten Raum sind Exponate zur Zeitgeschichte der Stadt Weißwasser zu sehen (siehe auch Klapptafeln zur Stadtentwicklung).

Im mittleren Raum fällt ein Schild auf, das auf den 18. April 1945 hinweist, der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee.

Geschichtlich gehörte Weißwasser zur Standesherrschaft Muskau, diese zu Sachsen. Der Sachsenkönig kämpfte mit Napoleon, der Preußenkönig gegen Napoleon. Auf dem Wiener Kongress 1875 musste Sachsen Gebiete an Preußen abgeben, so die Standesherrschaft Muskau. Da der Preußenkönig die Sachsen nicht mochte, teilte er diese Gebiete Schlesien zu. Dies war in Regierungsbezirke eingeteilt. Einer davon war Liegnitz und in diesem Rothenburg Kreisstadt. Daher die Bezeichnung Weißwasser, Kreis Rothenburg, Regierungsbezirk Liegnitz.

1945 erfolgte die Grenzziehung an der Neiße. Der übrige Teil von Schlesien kam zu Sachsen und Niesky wurde Kreisstadt. 1952 wurden in der DDR die Bezirke gebildet, so der Bezirk Cottbus, zu dem Weißwasser kam und Kreisstadt wurde. Da diese im sorbischen Gebiet lag, musste vieles auch in Sorbisch beschriftet werden. Also Weißwasser - Běla Woda.

Mit der Wende im August 1990 stimmten über 80 % für den Anschluss an Sachsen. Weißwasser blieb Kreisstadt und hatte mit über 38.000 Einwohnern einen Oberbürgermeister. Das erste KFZ-Kennzeichen war WSW. 1994 gab es die erste Gebietsreform in Sachsen. Weißwasser und Niesky wurden zu einem Kreis zusammengelegt. Nach vielen Diskussionen entstand der Name Niederschlesischer Oberlausitzkreis (KFZ: NOL). Im Jahre 2008 gab es eine neue Kreisreform. Die Kreise Löbau, Zittau, NOL und die Stadt Görlitz wurden zum Landkreis Görlitz zusammengeschlossen (KFZ: GR). Seit 2014 kann man gegen Extrakosten das KFZ-Nummernschild WSW kaufen.

 


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Aktualisierung: 28.11.2016