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Spätschicht
Angebot von Stölzle beim Tag des offenen Unternehmens in Weißwasser kommt gut an.

Von Regina Weiß
 


Mit Gläsern kennen sich die Weißwasseraner aus. Schließlich ist die Glasproduktion wichtiger Teil der Stadtgeschichte. Deshalb war das Interesse groß, sich bei der Stölzle Lausitz GmbH umzuschauen. Die Aktion Spätschicht - Tag des offenen Unternehmens, die in diesem Jahr zeitgleich in Zittau, Görlitz und Weißwasser stattgefunden hat, war Freitag die willkommene Gelegenheit. Bereits um 16 Uhr hatten sich 30 Interessenten bei Stölzle eingefunden und lauschten Betriebsleiter Ronald Brieger. Dabei konnte man den Blick durch die Musterkollektion schweifen lassen. Sehr sehenswert!

Als Domäne der Kelchglasproduktion hat sich der Betrieb aus Weißwasser einen Namen gemacht. Gläser aus der Lausitz findet man in 118 Ländern, so in den USA und China. „Und das vor allem im gehobenen Segment der Gastronomie und Hotellerie“, so Brieger. Um die 40 Millionen Gläser werden im Jahr produziert.

Die vier Linien laufen deshalb rund um die Uhr. Davon konnten sich die Gäste selbst ein Bild machen, als sie durch die Produktion geführt wurden. Derweil Boden und Glas an einer Maschine Hochzeit feierten, wanderten nur einige Meter davon Hunderte Wiskeybecher erst zur Qualitätskontrolle und dann zur Verpackung. 400 Mitarbeiter sorgen sich ums Glas, das in ganz verschiedenen Designs gefertigt wird. Wobei das Trinkgefäss nicht nur schön aussehen darf, erfuhren die Gäste. Ronald Brieger zitierte deshalb den Bauhausschüler und Designer Wilhelm Wagenfeld: „Gläser müssen eine Funktion erfüllen.“

Für Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) sind Aktionen wie Spätschicht gut, um zu zeigen, das Weißwasser Perspektiven hat.


Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 05.10.2018


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Aktualisierung: 03.11.2018


 

Foto: R. Weiss