Lausitzer Glas? Glas aus Weißwasser?
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Weißwasser ist erster deutscher Ausstellungsort für polnische Glassammlungen
Ingrid Thelin – Enkelin von Wilhelm Gelsdorf – und ihre schwedische Familie besuchten das Glasmuseum


Am gestrigen Donnerstag besuchten Ingrid Thelin – Enkelin von Wilhelm Gelsdorf, der 1877 nach Weißwasser kam und hier zu den Wegbereitern der industriellen Glasherstellung gehörte – und ihre schwedische Familie das Glasmuseum in Weißwasser.

Bei einem Rundgang erläuterte ihnen Stefania Zelasko die aktuelle Sonderausstellung mit 256 Unikaten der Glassammlungen des polnischen Riesengebirgsmuseums Jelenia Gora. Die Ausstellung, die vor 2010 noch nie der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, wird nun in Deutschland gezeigt. Erster Ausstellungsort ist das Glasmuseum Weißwasser. Dass Stefania Zelasko, Kunsthistorikerin und Kuratorin des polnischen Museums, persönlich den Gelsdorf-Nachfahren die Ausstellung „Vom Jugendstil zur Moderne 1900 bis 1950“ erläutern konnte, freute sie besonders. So manches Glaserzeugnis der schlesischen Meister erkannte Ingrid Thelin sogar wieder. „Wir hatten früher ähnliche Gläser und Schalen aus der Manufaktur der Josephinenhütte im Haus “, so Thelin.

Finanziert wird die Ausstellung, die heute 18 Uhr in Weißwasser eröffnet wird, durch EU, Euroregion Neiße und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. 


Quelle: Sächsische Zeitung, Ausgabe Weißwasser, 04.03.2011


© Förderverein Glasmuseum Weißwasser e.V.
E-Mail: info@glasmuseum-weisswasser.de
Aktualisierung: 05.03.2011


 

Stefania Zelasko (li.) erläuterte Anne Thelin, Ingrid Thelin, Ebba und Gote Thelin (hintere Reihe v.l.n.r.) beim Rundgang durch die Sonderausstellung in Weißwasser alle Exponate einstiger schlesischer Glasmeister. 
Foto: J. Rehle