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Naturforscher haben die Nase vorn
Drei Helfer der Station Junger Techniker gewinnen Ehrenamtspreis 2012 in Weißwasser

Daniel Preikschat


Preisstifter Gottfried Haberhausen von Nickel Fenster und Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) haben das Geheimnis gelüftet. Die Ehrenamtspreise der Stadt samt 5000 Euro Preisgeld gehen 2012 an die Station Junger Techniker und Naturforscher (1. Platz), die Denkmal-Kommission (2.), Torsten Hasenmaile (3.).

Torsten Pötzsch fühlte sich im Rathaus-Saal von Weißwasser ein wenig wie vergangene Woche im Jüdischen Museum von Berlin. Denn wie schon beim Städtewettkampf Mission Olympic gab es auch beim Ehrenamtspreis nicht nur einen Erstplatzierten. Und wie vergangene Woche die Delegationen der Städte Weißwasser und Meinigen freuten sich am Dienstag Hubert Hentschke, Erich Feller und Reinhard Göpfert.

Sie alle drei sind in der Station Junger Techniker und Naturforscher überhaupt nicht wegzudenken, wie Laudator Bernd Frommelt, Leiter der Einrichtung, betonte. Der Name Hubert Hentschke sei praktisch ein "Synonym für die Station". Seit mehr als 30 Jahren sei der Weißwasseraner dabei und habe großen Anteil, dass die Station als Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe sachsenweit anerkannt ist. Den Naturschutzbeauftragten Reinhard Göpfert lobte Frommelt als geduldigen "Behüter der Seeadler". Er sei eine "feste Größe" beim Umsetzen von Naturprojekten in der Station.

In dem Elektrikermeister Erich Feller schließlich habe die Einrichtung jemanden, der als "Allround-Handwerker" einfach alles hinkriege, was dort an praktischer Arbeit zu verrichten ist, so Frommelt. Als einen Anpacker, der jederzeit ansprechbar und unbedingt zuverlässig ist, wurde auch der Drittplatzierte Torsten Hasenmaile beschrieben. Hasenmailes Laudatio übernahm Steuerberater Mathias Prasa, der ihn liebevoll "unseren Hasi" nannte. Ein Mann, der nie hinten anstehe, wenn in der Stadt ein Fest zu organisieren ist. Aktuell baue Hasenmaile den Weihnachtsmarkt in Weißwasser mit auf, der am Donnerstag eröffnet wird.

Uwe Mühle von der Denkmal-Kommission Weißwasser würdigte den Zweitplatzierten Günter Segger. Mit stoischer norddeutscher Ruhe leite er seit zehn Jahren die Kommission. Ohne ihn hätten die Denkmäler in Weißwasser nicht den Stellenwert, den sie heute haben. Eine Stadt, die so engagierte Ehrenamtliche habe, könne sich glücklich schätzen, sagte Mühle und zitierte aus einem Gesangsstück, das die Musikschule des Landkreises Görlitz vortrug: "Drum jauchzet und frohlocket …"

Zum Thema:
Gemeinsame Viertplatzierte 2012 sind: Gudrun Albrecht vom Verein Zukunft gestalten ohne zu vergessen, Kleingärtner Dieter Große, Ziergeflügelzüchter Hagen Hördler, Wolfgang Petsch vom TSG, Simone Kock, Thorsten Rennhak vom Stadtsportverband, Brigitte Schönsee, Peter Sievers von der Bürgerinitiative Modellprojekt Weißwasser, Rainer Wetzorke, ein Vertreter vom Eine Welt Laden der evangelischen Kirche.

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 05.12.2012


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Aktualisierung: 13.12
.2012


 

Naturforscher haben die Nase vorn Die Erst- bis Drittplatzierten 2012: Hubert Hentschke (r.), Reinhard Göpfert (2.v.r.) und Erich Feller (Mitte) von der Station Junger Techniker und Naturforscher, Günter Segger (l.) von der Denkmal-Kommission und Torsten Hasenmaile.
Foto: D. Preikschat