Lausitzer Glas? Glas aus Weißwasser?
G
lasmuseum Weißwasser !

Museum

Service

Mitgliederbereich

Besuch der Schweig-Nachfahren war ein besonderes Erlebnis


Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Anlass für die RUNDSCHAU, Menschen aus der Region zu fragen, was sie 2011 bewegt hat – im positiven wie im negativen Sinn. Heute: Elvira Rauch, Leiterin des Glasmuseums in Weißwasser

Wie ist Ihr Jahr gelaufen?

Positiv. 2011 hatten wir fünf hochwertige und viel beachtete Sonderausstellungen. Unsere Dauerausstellung wird ebenfalls von vielen Besuchern gelobt. Darauf sind wir sehr stolz. Unsere Besucher sind immer wieder überrascht, wie schön doch das Glasmuseum ist – und das bei unschlagbar günstigen Eintrittspreisen.

Was bleibt Ihnen Positives aus 2011 in Erinnerung?

Besondere Erlebnisse für mich waren: der Besuch der Enkelin von Joseph Schweig mit ihrer Familie aus Israel. Sie waren sehr beeindruckt von unserem Museum, außerdem ein spontaner, ungeplanter Besuch der Nachfahren der Familie Gelsdorf mitten im Aufbau der Jugendstil-Ausstellung, der sehr interessant und sehr herzlich war. Beide Familien sind dankbar, dass die Stadt Weißwasser ihre Familientradition bewahrt und ehrt.

Was bleibt Ihnen negativ in diesem zu Ende gehenden Jahr in Erinnerung?

Etwas, was nichts mit dem Museum zu tun hat: Den Fußweg an der Forster Straße können wir täglich säubern. Da liegen benutzte Taschentücher, Kaffeebecher, Zigarettenschachteln und anderes mehr. Manchmal finden wir sogar „kleine Geschenke“ in Form von leeren Flaschen auf dem Museumsgrundstück. Man sieht täglich aufs Neue, dass der Weg, den die Berufsschüler gehen, aussieht, wie nach einer „Schnitzeljagd“. Nur in den Ferien bleibt der Fußweg länger ordentlich.

Wollen Sie 2012 etwas anders machen?

Wir wollen die Werbung für das Glasmuseum intensivieren. Unsere museumspädagogischen Angebote, die wir bereits anbieten, sollen verstärkt an die Schulen und Lehrer herangetragen werden. Dazu werden wir Flyer entwerfen und an die Lehrer in den Schulen verteilen.

Mit Elvira Rauch sprach Daniel Preikschat


Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser,  vom  07.12.2011


© Förderverein Glasmuseum Weißwasser e.V.
E-Mail: info@glasmuseum-weisswasser.de
Aktualisierung:
07.12.2011