Lausitzer Glas? Glas aus Weißwasser?
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 Gesucht: Die Gründer des Jahres
Seine Scheiben zieren Schlösser & Kirchen


Die Idee. 
Dieter Tusche (62) hat von der Pike auf das Glasmacher- Kunsthandwerk gelernt. Er arbeitete in der Lausitzer Glasindustrie, bis die nach und nach die Produktion einstellte. Schon immer hatte er von einer eigenen Schauwerkstatt geträumt. Nun war die Gelegenheit da. Er investierte fünf Jahre Arbeit in den Aufbau.

Der Erfolg. 
2007 eröffnete er in der Görlitzer Altstadt seine historische Glasmanufaktur. Der Schmelzofen steht inmitten eines jahrhundertealten Gemäuers. Von einer ringförmigen Balustrade können die Zuschauer jeden Handgriff von Dieter Tusche beobachten, sehen wie er glühendes Glas zu Vasen oder Schalen formt. Seine Spezialität: historische Gläser. Tusche ist deutschlandweit der Einzige, der sogenanntes TeIlerglas (Foto) für die Restaurierung von Bleiglasfenstern aus dem 17. Jahrhundert herstellen kann. Er brauchte Jahre, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. „Ich habe in Museen uralte Skizzen aufgespürt und viel experimentiert." Inzwischen bekommt er vor allem aus Bayern etliche Aufträge. Seine Tellerglas-Scheiben zieren Schlösser und Kirchen. 

www.glaskunst-lausitz.de 

Quelle: SUPERillu Nr. 02/2011 vom 05.01.2011


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Aktualisierung: 08.01.2011