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Weißwasser in Miniatur
Die ersten Miniaturbücher über touristische Sehenswürdigkeiten der Stadt Weißwasser sind gestern in der Touristinformation vorgestellt worden.

Von Angelika Brinkop


 
Unter dem Titel „Mein Weißwasser“ werden in der Schriftenreihe Impressionen aus der Stadt, das Glasmuseum, die Waldeisenbahn und der Tierpark vorgestellt. „Die Mitglieder des Stadtvereins haben schon lange nach Möglichkeiten gesucht, wie die Stadt ihre Einrichtungen besser vermarkten kann“, erklärt Stadtvereins-Vorsitzender Frank Schwarzkopf. Neben dem umfangreichen Buch der Familie Vette über die Stadt Weißwasser sei es günstig, kleine Büchlein bereit zu halten, die Touristen als Andenken mitnehmen und die auch den Weißwasseranern die Besonderheiten ihrer Stadt ins Gedächtnis rufen.

Monika und Frank Kirchhoff haben die Aufgabe der Erstellung dieser Miniaturreihe ehrenamtlich übernommen. Die Finanzierung trägt im Vorfeld der Stadtverein. Ein Teil des Verkaufserlöses der kleinen Bücher, die zum Preis von 2,95 Euro unter anderem in der Touristinformation zu haben sind, soll den Einrichtungen, um die es in den Heften geht, zu Gute kommen.

„Meine Frau und ich sind anfangs mit dem Fotoapparat durch die Stadt gezogen und haben festgestellt, dass aus den Fotos etwas zu machen ist“, erklärt Frank Kirchhoff die ersten Schritte im Prozess der Ideenfindung. Die Stadt und verschiedene Institutionen wurden mit ins Boot geholt, haben Bilder zur Verfügung gestellt und bei der Erarbeitung der Texte geholfen. „Die Arbeit hat uns selber sehr viel Spaß gemacht“, sagt Frank Kirchhoff. Erschienen sind die Veröffentlichungen im Taschenformat in einer Stückzahl von jeweils 1000 Stück. „Wenn sie gut angenommen werden, können wir jederzeit nachdrucken“, so Frank Kirchhoff. Ideen für weitere Projekte in der Schriftenreihe gibt es auch schon. Unter anderem ist eine Ausgabe über die Denkmäler in der Stadt im Gespräch. „Ich möchte dem Stadtverein und der Familie Kirchhoff danken für ihr Engagement“, sagt Heiko Lichnok, der die Zuarbeit für die Waldeisenbahn-Broschüre geleistet hat. Er habe selbst gespürt, wie viel Aufwand dahinter steckt, bis das Produkt fertig auf dem Tisch liegt. Von der Qualität von Papier und Druck ist er begeistert. Auch Tierparkchef Gert Emmrich und Horst Mai, Vorsitzender des Fördervereins Glasmuseum, finden die Miniaturhefte „eine super Sache“, für die sie sich eine große Nachfrage wünschen. „Klappern gehört zum Handwerk. Darum müssen wir die Kleinode, die wir in Weißwasser haben, auch noch bekannter machen“, sagt Frank Schwarzkopf.

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser,  vom 08.04. 2009


© Förderverein Glasmuseum Weißwasser e.V.
E-Mail: info@glasmuseum-weisswasser.de
Aktualisierung:
08.04.2009


 

Sie haben zum Gelingen der neuen Miniaturbücher beigetragen: Frank Schwarzkopf, Thorsten Rennhak, Gert Emmrich, Horst Mai. Heiko Lochnok und Frank Kirchhoff (v. l. n. r.)
Foto: A. Brinkop