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Kultur wird mit Millionen gefördert

VON CHRISTIAN KÖHLER


Noch im Dezember hat der Kulturkonvent des Zweckverbandes Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien die Förderlisten für das Jahr 2020 beschlossen. Bereits im Oktober ist dafür der Etat für das nunmehr bereits begonnene Jahr auf rund 18,4 Millionen Euro festgesetzt worden, informiert der Konvent. Von den Geldern profitieren Kultureinrichtungen der Landkreis Bautzen und Görlitz. Neben einer institutionellen Förderung (16,1 Millionen Euro), die etwa Museen, Zoos, Musikschulen oder Theater erhalten, fördert der Kulturraum auch bestimmte kulturelle Projekte (740 000 Euro) sowie Investitionen (528 000 Euro) in der Oberlausitz.

Die Stadt Weißwasser profitiert maßgeblich von der institutionellen Förderung. Das Glasmuseum etwa erhält 25 000 Euro für das laufende Jahr. 100 000 Euro fließen zudem in die Betreibung der Stadtbibliothek, 90 000 Euro gehen an die Tierparkgesellschaft. Das Soziokulturelle Zentrum Telux erhält eine Förderung von 80 000 Euro, während an die Hillersche Villa in Zittau 140 000 Euro, das Steinhaus Bautzen 150 000 Euro und die Kulturfabrik (KuFa) Hoyerswerda 100 000 Euro erhalten. Größter Nutznießer der institutionellen Förderung ist das Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz. Es wird mit 6,8 Millionen Euro unterstützt.

Deutlich geringer dagegen fallen die Projektförderungen aus. Der Großhennersdorfer Verein „Kunstbauerkino“ bekommt 75 000 Euro für die Durchführung des 17. Neißefilmfestivals den größten Betrag. Für die 55. Hoyerswerdaer Musikfesttage fließen 20 000 Euro. Die Krabat-Mühle erhält 40 000 Euro für die Kulturarbeit 2020.

Auch Investitionen unterstützt der Kulturraum. Der Landkreis Bautzen etwa gibt ein Zentralmagazin des Sorbischen Museums und des Museum der Westlausitz heraus und erhält dafür rund 300 000 Euro. Der Görlitzer Tierpark erhält eine Förderung für die Errichtung eines Zauns (49 000 Euro). Kleinere Summen gehen an die KuFa für die Ausstattung eines Theaterraumes (8500 Euro). ckx

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 10.01.2020


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Aktualisierung: 29.02.2020


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