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 Gemeindekirchenrat in Weißwasser will an Friedensbewegung erinnern

Von DANIEL PREIKSCHAT


Mit einer bronzenen Gedenktafel an der Kreuzkirche wollen die Denkmal-Kommission und der evangelische Gemeindekirchenrat in Weißwasser an die Friedensbewegung in der Stadt erinnern. Die Inschrift soll den Menschen gewidmet sein, die während der SED-Diktatur für Freiheit und Demokratie einstanden und dabei auch persönliche Opfer gebracht haben, so Kirchenratsmitglied Ernst Opitz.

Die Tafel soll in Lauchhammer gegossen und danach in das Mauerwerk der Kirche eingelassen werden, so Opitz weiter. Noch nicht geklärt sei, wie die Tafel finanziert und wann sie eingeweiht werden kann. Angestrebt sei ein Termin in diesem Jahr.

Die Gedenktafel-Idee hatte Günter Segger, Vorsitzender der Denkmal-Kommission. Der Kirchenrat habe sie sofort unterstützt, so Opitz. Die Kreuzkirche sei ein geeigneter Platz für sie. Schließlich fanden dort 1989 die Friedensgebete statt. Von dem Gotteshaus zogen die Menschen anschließend zur SED-Kreisleitung, um dort im stillen Protest Kerzen abzustellen.

Sobald die Tafel eingesetzt ist, werde sie in die Denkmalliste der Kommission aufgenommen, ergänzt Günter Segger. Aus seiner Sicht müsse sie später auch zwingend unter Denkmalschutz gestellt werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie mindestens 30 Jahre alt ist.

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser  vom 10.08.2011ews290411.htm


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Aktualisierung: 11.08.2011


 

An einem der Nebeneingänge der Kreuzkirche in Weißwasser soll die Gedenktafel ihren Platz finden. Foto: Preikschat
Foto: D. Preikschat