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Glastradition und Cristalica-Fassade

VON Christian Taubert


Eines steht außer Frage: Lutz Stache hat dem Glasstandort Döbern vor gut sechs Jahren neue Hoffnung gegeben. Nach sechs Gesellschafterwechseln seit 1990.

Alle wollten sie Döberner Glastradition und Arbeitsplätze erhalten. Von einst mehr als 1700 Beschäftigten, die es hier beim bedeutendsten Bleiglasproduzenten der DDR gab, träumte zwar niemand. Aber davon, in einer Nische gut zu überleben. Das ging viel zu oft schief. Aber Lutz Stache hatte vor dem Hintergrund gut laufender anderer Geschäfte den Mut und die Ideen, Döbern und Glas in die Zukunft zu führen. Doch hinter der Fassade der imposanten Glas pyramide gaukelt er sich offenbar inzwischen selbst etwas vor. Wer für eine defekte Schmelzwanne mit 3000 Kilogramm Tagesleistung eine Showmaschine präsentiert, die pro Tag 40 Kilogramm Schmelzglas schafft – der kann nicht mehr vom Erhalt der Glasproduktion sprechen. Dafür hat es keine 4,5 Millionen Euro Fördermittel gegeben. Es ist wieder eine Lösung für Döbern gefragt. Die achte!

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 11.05.2016


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Aktualisierung:
15.05.2016