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Der Ursprung des Glases


Es mag ein Zufall sein, dass genau diese Region in Südschweden zur Heimat des Glases wurde, doch so ist es nicht. Tatsächlich findet man hier einzigartige Gegebenheiten, die diese Region alles andere als zufällig besitzt.

Auf der Reise durch den Süden Smålands entdeckt man eine der schönsten Seiten Schwedens: Kilometerlange Waldabschnitte mit dichten Tannen und Kiefern. Ab und an lichtet sich der Wald und erlaubt einen Blick auf glitzernde Seen und Flüsse, die auch das Glasreich durchziehen.

Die Bäume und das Wasser boten die perfekten Bedingungen für ein Reich aus Glas. Feuerholz füllte die Öfen, Wasserkraft trieb die Schleifmühlen an und der Sand des Seegrunds wurde zu Glas geschmolzen. Zudem gab es jede Menge Arbeit in diesem Teil des Landes und so war die schwedische Glasbläserei ab Mitte des 18. Jahrhunderts vorwiegend im Südosten Smålands beheimatet. Was später zum Glasreich wurde, begann mit der Gründung von Kosta Boda in 1742. Ende des 19. Jahrhunderts gab es bereits 77 Glashütten im so genannten Glasreich.

Im Jahr 1919 kam der Künstler Simon Gate nach Orrefors und revolutionierte das Glasdesign, indem er die enge Zusammenarbeit zwischen Designern und Glasbläsern initiierte. Damit legte er den Grundstein für den späteren durchschlagenden Erfolg von Smålands Glashütten und deren weItweit führenden Position im Glashandwerk und Glasdesign.

Bis heute wird im Glasreich Glas von absoluter Spitzenqualität gefertigt und Besucher können sich in kleinen und großen Glashütten ansehen, wie die warme Masse zu wunderschönen Objekte geformt wird.


Quelle: Glasriket 2016


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Aktualisierung:
11.08.2016