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Auf den Spuren Wagenfelds
Wagenfeld-Handschrift ist unverkennbar als vorausschauender und bewundernswürdiger Designer

Von Christa Stolze


Mitglieder des Fördervereins Glasmuseum besuchten kürzlich die Ausstellung "Weiterwirken in die Zeit hinein“ im Bauhaus Dessau. Zum 111. Geburtstag von Wilhelm Wagenfeld zeigt das Bauhaus Dessau von Juni bis Oktober 2011 einen Querschnitt aus dem Schaffen des Designers. Die Bremer Wilhelm-Wagenfeld-Stiftung stellte dem Bauhaus wertvolle Originale und Entwürfe, persönliche Briefe, Fotografien, Zeugnisse und Urkunden zur Verfügung. Prof. Wilhelm Wagenfeld, nach dem 1991 das größte Neubauviertel von Weißwasser benannt wurde, wirkte als künstlerischer Leiter von 1935 bis Ende 1945 in der hiesigen Glasindustrie. Die eigene Ausstellung 2010 im Glasmuseum konnte nur einen kleinen Ausschnitt seines Schaffens zeigen. Umso erfreulicher, den hier in Weißwasser entstandenen Entwürfen und Mustern in der Exposition Dessau wieder zu begegnen. 
Dabei fiel auf, dass der Krug "Oberweimar" mit dem Signum PdR (Palast der Republik) zwar als Formenentwurf von Prof. Wagenfeld, die Beschriftung jedoch von Vereinsmitglied Horst Gramß stammt. Die Erklärung der Wagenfeld- Stiftung war einfach: Der Originalkrug ist beim Aufbau in Dessau zu Bruch gegangen. So wurde das vorhandene, erst seit 1974 in Weißwasser für den Palast der Republik gefertigte Exponat, als Ersatz hingestellt. Beide in Dessau besuchten Ausstellungen waren ein tolles Erlebnis.


Quelle: Wochenkurier, Ausgabe Weißwasser  vom 13.07.2011 und Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 14. 07.2011ws290411.htm


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Aktualisierung: 13.072011