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Experten sollen Gefahren der Bärenhütte analysieren
Gelände am Neuteichweg in Weißwasser könnte als mögliche Fotovoltaikanlage infrage kommen


Wenn Manfred Schäfer das Wort „Bärenhütte“ hört, stehen ihm viele Fragezeichen vor Augen. Den Weißwasseraner treibt das Gelände des ehemaligen Glaswerks um, weil es seit Jahren brach liegt.

„Wem gehört das überhaupt? Wer kümmert sich um die Gehwege? Und was soll mit dem Grundstück passieren?“, fragte Schäfer die RUNDSCHAU im Rahmen der Aktion „Bei Anruf Reporter“.

Auf Nachfrage erklärt Thorsten Rennhak, Stadtentwickler von Weißwasser: „Wer der Eigentürmer ist, darf ich nicht sagen.“ Nur so viel: Die Anlage befinde sich in privater Hand, Verwalter kümmerten sich um sie.

2010 wurde ein Teil des Schutts von dem Grundstück abtransportiert, um damit Gräben der Schadstoffdeponie Philippine zu füllen. „Aber unterirdisch lagert noch immer mögliches Gefahrenpotential“, sagt Rennhak. Die Rede ist von Giftstoffen, die durch die frühere Glasproduktion in den Boden gelangt sein könnten.

Um das Gelände künftig nutzen zu können, sei nun vorerst eine Gefahrenanalyse durch Experten notwendig. „Ich hoffe, das passiert“, sagt Rennhak. Er hatte zuletzt Ende 2011 Kontakt mit den Verwaltern der Bärenhütte, zu diesem Zeitpunkt stand das Thema Gefahrenanalyse bereits im Raum.

Gegenüber der RUNDSCHAU wollen sich die Verwalter noch nicht äußern, da die Planungen laut Rennhak „in der Schwebe“ liegen.

Welche Zukunft könnte das Gelände um die Bärenhütte erwarten? Rennhak verrät: „Eine Idee für die künftige Nutzung des Geländes ist eine Fotovoltaikanlage.“

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser,  vom  19.01.2012


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Aktualisierung: 19
.01.2012


 

Das Bärenhütte-Areal am Neuteichweg.
 Foto: D. Preikschat