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80 Jahre Eishockey aufgearbeitet
Kurator Klaus Hirche zeigt im Glasmuseum Weißwasser Höhepunkte des Sports

VON Christian Köhler
 



Glasmuseum Weißwasser ist ab dem 28. November bis zum 1. März 2015 eine Ausstellung zu 80 Jahren Eishockey in Weißwasser zu sehen. Der Kurator der Ausstellung ist Torwartlegende Klaus Hirche.

Während im Glasmuseum in Weißwasser gegenwärtig noch die Keramik- und Lithographieausstellung von Klaus Dittrich zu sehen ist, räumt der ehemalige Weißwasseraner Eishockey-Torwart Klaus Hirche große Tafeln in einem Nebenraum des Museums ein. Er will die über 80-jährige Geschichte des Eishockeysports in der Glasmacherstadt zeigen.

"Ursprünglich wollten wir eine Ausstellung zu den Wintersportarten der Stadt initiieren", sagt Museumsleiterin Elvira Rauch. Neben Eishockey hat es in Weißwasser auch Eisschnelllauf und Eiskunstlauf gegeben. "Ich bin jedoch zuerst auf Herrn Hirche zu gegangen und es stellte sich heraus, dass das ganze Material, was er besitzt, für eine eigene Ausstellung ausreicht", so Rauch. Die anderen Sportarten sollen 2015 gezeigt werden.

"Ich bin froh, dass das Glasmuseum auf mich zu gekommen ist", sagt Klaus Hirche. Obwohl zur Eröffnung des neuen Eishockey-Stadions bereits das Jubiläum gefeiert worden ist, habe es keine Aufarbeitung in Wort und Bild der Geschichte des Sports gegeben. Dafür hat Hirche über Jahre und Jahrzehnte Bilder, Dokumente und Schriftstücke gesammelt, die er nun auf mehreren Tafeln zusammenstellt. "Natürlich kann es dabei kein Anspruch auf Vollständigkeit geben", sagt er, "dafür besitze ich nicht alles."

Der Kurator hat dennoch einige Schätze ausgegraben, die er zu ganzen Themenkomplexen zusammengefasst hat. "Wir haben bisher immerhin in fünf Sportstätten in Weißwasser Eishockey gespielt", sagt er. Somit beschäftige sich die Ausstellung nicht nur mit herausragenden Spielern des Weißwasseraner Teams, sondern eben auch mit der gesamten Entwicklung der Spielstätten und Trainingsbedingungen. "Ich hoffe, dass auch ein paar Eishockeyspieler zur Ausstellung kommen", sagt der ehemalige Nationalspieler, "damit ihnen auch bewusst wird, was sie für gute Bedingungen haben."

Unterdessen hegt Klaus Hirche die Hoffnung, dass die Ausstellungsstücke einerseits durch Exponate von anderen ehemaligen Spielern ergänzt und möglicherweise für einen Raum in neuem Stadion genutzt werden. "Eine Dokumentation des für Weißwasser so wichtigen Sports ist doch wichtig", ist sich Klaus Hirche sicher.


Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 07.11.2014


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Aktualisierung: 12.11.2014
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 80 Jahre Eishockey aufgearbeitet Klaus Hirche und Elvira Rauch diskutieren, wo sie die erste Tafel zur Ausstellung "80 Jahre Eishockey in Weißwasser" anbringen.
Foto: Ch. Köhler