Lausitzer Glas? Glas aus Weißwasser?
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Kommentar: Finger weg vom Glasmuseum!
Tilo Berger über Weißwassers einzigartige Attraktion


Wer kennt das nicht: Beim Spazieren, beim Einkaufen oder eben auch beim Staunen in einem Museum überkommt einen plötzlich ein leeres Gefühl in der Magengegend. Also muss was gegessen und getrunken werden. Aber wo? Einheimische wissen das, und Fremde fragen halt. Die Mitarbeiter des Glasmuseums Weißwasser hören diese Frage immer wieder. Und ihre Gäste lassen so Geld in der Stadt.

Längst ist das Museum zu einem Wirtschaftsfaktor für Weißwasser und Umgebung geworden. Für Besucher der Stadt ist es ein Anziehungspunkt – vielleicht kämen diese Gäste sonst gar nicht nach Weißwasser. Und den Einheimischen streichelt es die Seele zu wissen, dass es hier so etwas deutschlandweit Einmaliges gibt. Etwas, worauf die Stadt und ihre Einwohner stolz sein können.

Deshalb wäre an der falschen Stelle gespart, würde das Museum dem Rotstift geopfert. Das war in den vergangenen Monaten im Stadtrat ja immer mal im Gespräch, wovon die Mitarbeiter übrigens erst aus der Zeitung erfahren haben. Kein Abgeordneter hatte bisher das Kreuz, den Leuten im Museum zu sagen: Ich will euch nicht mehr.

Natürlich muss die Stadt sparen, und egal wo, es wird weh tun. Aber etwas abzuwickeln, worum andere Kommunen Weißwasser beneiden und was nachweislich zahlendes Publikum in die Stadt bringt, wäre der falsche Weg.

Quelle: Sächsische Zeitung, Ausgabe Weißwasser, vom 21.05.2016


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Aktualisierung:
21.05.2016