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Stölzle investiert in die Zukunft
Die Glasfabrik erhält einen modernen Filter. Aber das ist nicht die einzige Baustelle.

VON THOMAS STAUDT
 


Sie ist fast so groß wie ein ganzes Haus: Die neue Filteranlage die derzeit auf dem Gelände des Glasherstellers Stölzle entsteht. In dieser Woche kam bei den Arbeiten ein Kran zum Einsatz. Die Anlage wird nach Inbetriebnahme Schwebstoffe aus der Abluft der beiden gasbeheizten Schmelzwannen filtern. Der neue Filter ersetzt ein älteres Modell, das außer Dienst gestellt wird.
 
Stölzle optimiert derzeit viele Betriebsabläufe und macht das Werk im Zentrum von Weißwasser damit fit für die Zukunft. Neben vielen anderen Um- und Neubauten bildet die Errichtung einer neuen Lagerhalle das Herzstück der Maßnahmen. Derzeit laufen unter anderem Dämmarbeiten an der Außenfassade. Im Sommer soll die seit drei Jahren laufende Umstrukturierung weitgehend abgeschlossen sein. Ein Ende der Investitionen bedeutet das nicht. Im April muss beispielsweise eine der beiden Schmelzwannen erneuert werden. Rund sechs Wochen wird es dauern, bis die neue in Betrieb gehen kann. Parallel dazu soll die neue Filteranlage laufen. Die zweite Schmelzwanne ist dann voraussichtlich 2017 an der Reihe.

Quelle: Sächsische Zeitung, Ausgabe Weißwasser, vom 24.03.2016


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Aktualisierung:
09.04.2016


 

Am rechten Bildrand die neue Filteranlage. Dahinter versteckt sich die aktuelle.
Foto: A. Schulze