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Besucherzuwachs im Glasmuseum dank guter Ausstellungen
Förderverein Glasmuseum Weißwasser kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken

VON REINER KELLER



Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Glasmuseum Weißwasser konnte der Vereinsvorsitzende Horst May in seinem Rechenschaftsbericht dank der vielen Anstrengungen des Vorstandes und vieler Mitglieder des Fördervereins auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken, heißt es in einer Pressemiteilung. Ein Indikator hierfür ist die recht deutliche Steigerung der Besucherzahlen von über zehn Prozent gegenüber 2008.

Speziell daran haben die Aktivitäten des Glaskalfaktors und das Auftreten des Glasmuseums auf verschiedenen einschlägigen Internetportalen einschließlich der eigenen Homepage  einen nicht unwesentlichen Anteil.

In der Statistik schlägt für die aktuell 67 Vereinsmitglieder ein Altersdurchschnitt von „nur“ 64,5 Jahren zu Buche. Im Jahr 2007 betrug dieser Wert noch 68 Jahre – das stimmt optimistisch. Trotzdem sucht der Förderverein Glasmuseum Weißwasser neue und vor allem jüngere Mitglieder. Die Ergebnisse der Tätigkeit der Vereinsmitglieder spiegeln sich vor allem in einem interessanten Vereinsleben wider. Zum einen ist hier die intensive Beschäftigung mit glasspezifischen Themen in den Arbeitsgruppen zu nennen, die sich mit Industriegeschichte, Technologie, dem Bewerten von Gläsern oder der Gestaltung von Sonderausstellungen beschäftigen. Durch Fachvorträge wie die über die Geheimnisse der Herstellung historischer Spiegel oder über das Kunstobjekt „Briefbeschwerer“ erweitert sich das glasspezifische Wissen. Der Pflege internationaler Beziehungen mit Polen oder Tschechien wird ebenso große Aufmerksamkeit geschenkt. Fach-Exkursionen wie die nach Hirschberg (Polen) oder der Austausch von Sonderausstellungen wie im Falle Steinschönau (Tschechien) sind Belege hierfür. Auch die allgemeinen Bildung kommt nicht zu kurz: Der Besuch des „Grünen Gewölbes“ soll hier als Beispiel genannt werden, wo die nach historischer Technologie hergestellten Spiegel aus Weißwasser die angehäuften Schätze ins rechte Licht rücken.

„Fachidioten“ sind die Vereinsmitglieder trotz alledem nicht und „todernst“ geht es im Verein auch nicht zu: Ein deftiges Sommerfest oder die Weihnachtsfeier sorgen für Spaß und die legendären Fettschnitten der Schatzmeisterin haben fast schon Kultstatus.

Neben der fachlich zu betreuenden Dauerausstellung des Glasmuseums wurden fünf interessante Sonderausstellungen gestaltet, die insgesamt großen Zuspruch hatten. Besondere Höhepunkte neben den glasbezogenen Sonderausstellungen waren die Ausstellungen zum 115. Geburtstag der Bildhauerin Dorothea von Philipsborn und die große Teddy-Ausstellung.

Letztere ist wegen ihres großen Zuspruchs vor allem seitens jüngerer Besucher noch bis zum 28. Februar verlängert.

Die Mitglieder des Fördervereins wollen auch weiterhin durch ihr tatkräftiges Wirken auf hohem Niveau das Kleinod Glasmuseum betreuen und damit einen Beitrag zur Imagepflege des Landkreises bzw. der Region leisten.


Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser,  vom 27.02.2010


© Förderverein Glasmuseum Weißwasser e.V.
E-Mail: info@glasmuseum-weisswasser.de
Aktualisierung: 27.02.2010


 

Die Teddy-Ausstellung ist noch an diesem Wochenende im Glasmusuem zu sehen. 
Foto: LR-Archiv/Schirmer