Lausitzer Glas? Glas aus Weißwasser?
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 Glas, Dampfloks und Wurstspezialisten locken zahlreiche Messebesucher
Stölzle Lausitz GmbH war erstmals in Kamenz dabei, die Anregung kam vom Glaskalfaktor Verona Gröschner

Von Jost Schmidtchen


Ob Stölzle-Glas,Viereichener Fleisch- und Wurstwaren oder Waldeisenbahn Muskau – die Firmen am Stand des Stadtvereins hatten Erfolg.

Drei Tage lang hatten die Aussteller der Stölzle Lausitz GmbH Weißwasser, der Waldeisenbahn Muskau GmbH und der Viereichener Fleisch- und Wurstwaren GmbH zu tun, um das große Interesse der Kamenzer Messebesucher zu befriedigen. Sybille Luchs von „Viereichener“: „Es waren sehr erfolgreiche Tage.“

Bereits zum zehnten Mal gab es den Gemeinschaftsstand des Stadtvereins Weißwasser bei der Messe „WIR“ – Wirtschaft-Information-Region. Die Viereichener Wurst sei beim Messepublikum mittlerweile ein Renner geworden, so Sybille Luchs. Nicht wenige Gäste, die extra deshalb kamen. Sie wussten auch genau, was sie kaufen wollten: Rinderknacker, die groben Mettwurstsorten und die erst unlängst bei der Handwerkermesse in Cottbus preisgekrönten Pfefferbeißer. Gut schmecken ließen es sich bei ihrem Messerundgang auch der Bautzener Landrat Michael Harig und der Kamenzer OB Roland Danz. Durch die jährliche Messeteilnahme konnte das Unternehmen zwischenzeitlich einen Liefervertrag mit einem Kamenzer „Edeka“-Markt schließen. Dort gibt es schon seit einiger Zeit die Glaswurstkonserven.

Zur Kamenzer Messe kommen alljährlich tausende Besucher, um sich über den Branchenmix der Region zu informieren. Zu diesem gehören auch die aktuellen Angebote der Waldeisenbahn Muskau GmbH (WEM). Ursula und Bernd Krasel mussten wieder viele Fragen rund um die kleine Bahn in der Muskauer Heide beantworten, mit der natürlich auch viele Gäste aus der Westlausitz fahren. Sie verbinden die Eisenbahnfahrt mit Besuchen in den Parks von Bad Muskau und Kromlau sowie dem Findlingspark Nochten. Besonders geschätzt wird dabei die Möglichkeit des Fahrradtransportes. „Nicht alle touristischen Anbieter aus unserer Region können an der Messe teilnehmen“, sagte Bernd Krasel gegenüber der SZ. Deshalb nahmen die Bahner Prospektmaterial mit, zum Beispiel von der Kulturinsel Einsiedel, dem Sorbischen Kulturzentrum Schleife, dem Findlingspark Nochten, der Confiserie „Felicitas“ Hornow und nicht zuletzt dem Angebot eines Neustädter Veranstalters für Bootstouren auf der Spree ab der Ruhlmühle. Die Prospekte gingen weg wie warme Semmeln, so Krasel, der stellvertretende Vereinsvorsitzende. Viele Besucher kannten diese Angebote noch gar nicht. „Sonntagabend waren unsere Prospektkisten jedenfalls leer.“

Die Stölzle Lausitz GmbH war erstmals in Kamenz dabei, die Anregung kam, ganz klar, vom Glaskalfaktor Verona Gröschner. Handelsvertreter Rolf Pirnstill freute sich vor allem, dass die Messebesucher mit Erstaunen zur Kenntnis nahmen, dass in Weißwasser noch Glas produziert wird. „Anhand unserer Produktpalette erfuhren sie auch, dass es gutes Glas ist, welches nur im Werksverkauf erhältlich ist. Besonders die nahtlosen Stile faszinierten die Leute“, sagte Rolf Pirnstill. Er hoffe auch auf gewerbliches Kundeninteresse, sagte der Vertreter, denn die regionale Gastronomie als potenzieller Abnehmer präsentierte sich recht umfänglich. Am Weißwasseraner Gemeinschaftsstand waren jedenfalls alle Akteure zu Messeschluss sehr zufrieden.


Quelle: Sächsische Zeitung, Ausgabe Weißwasser  vom 28.03.2011


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Aktualisierung: 30.03.2011


 

Präsentierten sich am Gemeinschaftsstand Weißwasser, in Kamenz (von rechts): Rolf Pirnstill (Stölzle Lausitz); Ursula und Bernd Krasel (WEM), Sybille (Viereichener) und Reinhard Luchs (Standbetreuer).
Foto: J. Schmidtchen