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 Figurengruppe hat wieder freien Blick

VON DANIEL PREIKSCHAT



Peter Barwich hat Wort gehalten. Bis Ende Oktober, versprach der Eigentümer der Glasfachschule in Weißwasser gegenüber der RUNDSCHAU, wolle er rund um die 1955 geschaffene Skulptur vor dem Eingang zur Schule den Wildwuchs beseitigen lassen.

Am Mittwoch im Stadtrat berichtete Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), dass der umfriedete Bereich um die Figurengruppe wieder ansehnlich aussieht.

Auf den beklagenswerten Zustand vor der Reinigungsaktion hatte die Weißwasseranerin Maria Ruttmar im Stadtrat hingewiesen. Daraufhin sprachen sich die Stadträte Gudrun Stein (Linke) und Karl-Heinz Kittan (CDU) dafür aus, Barwich anzuschreiben. Dabei sollte nicht nur auf das Unkraut hingewiesen werden. Die verwitterte und von feinen Rissen gezeichnete Figurengruppe müsse saniert werden.

Wie Pötzsch weiter informierte, habe Barwich um ein Gespräch mit der Stadt gebeten, zu dem es Anfang November kommen soll. Barwich interessiere, wie die Stadt sich die Verwertung der Immobilie vorstelle.

Zwei Jahre lang hatte Peter Barwich vergeblich nach Investoren gesucht. Der 70-jährige Offenbacher wollte erst eine Seniorenresidenz, dann ein Mehrgenerationen-Wohnhaus aus dem von ihm ersteigerten Gebäude-Komplex in bester Innenstadtlage machen. Gegenüber der RUNDSCHAU sagte er, dass er die Immobilie der Stadt möglicherweise aber auch verkaufen würde.

 

 

 

 

 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 29.10.2011


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Aktualisierung: 02.112011


 

Nicht mehr verdeckt von Unkraut und Gestrüpp – die Figurengruppe vor dem Eingang zur ehemaligen Glasfachschule. Foto: D. Preikschat