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Messeauftritt lohnt sich für Firmen
WIR in Kamenz eröffnet / Handel, Handwerk und Dienstleister präsentieren sich

VON Frank Ellmers


Zum 20. Mal hat die Messegesellschaft am gestrigen Freitag zur dreitägigen Show von Handel, Handwerk und Dienstleistung in den Gewerbepark von Kamenz geladen. 270 Aussteller aus Sachsen und angrenzenden Bundesländern folgten dem Aufruf. Außerdem präsentieren sich polnische und tschechische Unternehmen.

Dass sich solch eine Messe wie die WIR in Kamenz absolut lohnen kann, davon ist Isabell Kühnel vom Landhotel "Kober-Mühle" in Wittichenau überzeugt. Sie ist bereits zum fünften Mal vor Ort. "Wir sind hier, um den Messebesuchern unser Hotel näher zu bringen", sagte Kühnel, die in einem Dirndl da war und auf ihrem Stand einen Tisch mit romantischem Flair eingedeckt hatte. Ihre Messebeteiligung habe sich immer gelohnt. Es habe danach immer Steigerungen bei den Gästezahlen gegeben. "Das erfährt man dann bei den Gesprächen mit den Besuchern." Die kämen aus ganz Deutschland und aus dem Ausland. "Neuerdings sind es verstärkt polnische Firmen, die bei uns übernachten", sagte Kühnel. Sie könne eine Präsentation bei der Messe anderen Unternehmen nur empfehlen.

Passiert ist das schon beim Autohaus Neustadt Hoyerswerda GmbH. Das Unternehmen ist zum ersten Mal nach Kamenz gefahren und hat gleich zwei neue Autos mitgebracht: den Audi A1 Sportback und den Audi A 6 Hybrid. Die Konsequenz war, dass Verkäufer Guido Hahn viele Fragen der Besucher beantworten musste.

Aus Weißwasser war Verona Gröschner, die unter dem Namen "Glaskalfaktor" Botschafterin der Oberlausitz ist, mit drei Unternehmen auf der Messe dabei. Sybille Lux von der Firma Fleisch- und Wurstwaren GmbH versorgte die Besucher auch mit frischen Häppchen.

Ein ganz anderes Thema hatte die Schwarze Elster Recycling GmbH mit Sitz in Großräschen zu bieten. Es geht um die Entsorgung von Abfall. "Wir sind dieses Jahr zum dritten Mal auf der Messe", sagte Siegmar Dyballa vom Vertrieb. Das Hauptanliegen des Unternehmens sei es, Präsenz zu zeigen. "Unsere Zielgruppe ist das Gewerbe", sagte Dyballa. Die Firma sammelt im Altkreis Kamenz die gelben Tonnen ein, in die Verpackungsmüll kommt. Angesichts der steigenden Abfallgebühren würden viele versuchen, anderen Müll dort zu entsorgen. Wenn das entdeckt wird, nehmen die Männer die Tonne nicht mit und der Betreffende bleibt auf seinem Müll sitzen.

Eröffnet wurde die Messe am Freitagnachmittag von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, dem Bautzener Landrat Michael Harig (beide CDU) und dem Kamenzer Oberbürgermeister Roland Dantz (parteilos). Harig betonte die Erfolgsgeschichte der Messe seit ihrer Gründung und würdigte die Leistung der Aussteller. Während der vergangenen 20 Jahre sind rund 167 500 Besucher gekommen und 4821 Betriebe haben den Weg in die Lessingstadt gefunden. Tillich sprach den Wandel der Zeit an und betonte den immer stärker werdenden Dienstleistungscharakter der Unternehmen. Eine Herausforderung seien die neuen Medien, die den Betrieben Zugang zu den Weltmärkten eröffneten, sagte er.

Geöffnet ist die Messe am heutigen Sonnabend und morgigen Sonntag von 10 bis 18 Uhr.


Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser,  vom  31.03.2012


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Aktualisierung:
06.04.2012