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Samsung verschwindet vom Tschernitzer Wahrzeichen
Schornsteinsanierung und neue Produktion


Von André Kurtas  


Tschernitz.  Noch steigt kein Rauch aus dem Schornstein des ehemaligen Samsung-Werkes in Tschernitz, der in blauen Lettern noch immer den alten Konzernnamen trägt. Aber nicht mehr lange. Derzeit sind Spezialisten in schwindelerregender Höhe mit der aufwendigen Sanierung beschäftigt.„Der Schornstein wird einige Meter kürzer. Außerdem werden Risse beseitigt. Zum Schluss verschwindet auch der Samsung-Namenszug“, erklärt Volker Henzel (57), ehemalige Vizepräsident des Samsung-Werkes in Tschernitz, der jetzt Geschäftsführer der neu gegründeten Glasmanufaktur Brandenburg (GMB) ist.
Damit ziehe langsam wieder Leben in das Werk ein. Denn die Interfloat Corporation investiert hier in die Solarglasproduktion. Ab September will das Liechtensteiner Unternehmen in Tschernitz Flachglas für die Solarindustrie herstellen (RUNDSCHAU berichtete). Zehn Millionen Quadratmeter Flachglas sollen ab dem Jahr 2010 jährlich in Tschernitz hergestellt werden, das entspricht etwa 1400 Fußballfeldern. Das Flachglas soll weltweit an Hersteller von Solarmodulen und thermischen Kollektoren verkauft werden.
Das Glaswerk war im August des Jahres 2007 geschlossen worden. 350 Mitarbeiter und rund 250 Beschäftigte bei Dienstleistungsfirmen waren davon betroffen.

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 31.05.2008


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Aktualisierung: 31.05.2008


 

In schwindelerregender Höhe wird der Tschernitzer Schornstein derzeit saniert. Bei dieser Arbeit verschwindet auch der Namenszug des alten Arbeitgebers
Foto: André Kurtas