Lausitzer Glas? Glas aus Weißwasser?
G
lasmuseum Weißwasser !

Museum

Service

Mitgliederbereich

Schweigs Nachfahren auf Spurensuche in Weißwasser

Von
DANIEL PREIKSCHAT


Das Rathaus von Weißwasser ist für die Urenkelin Joseph Schweigs und ihre Familie am Dienstag erste Station eines Aufenthalts in Weißwasser gewesen. Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) und mehrere Stadträte hießen die Nachfahren des Ehrenbürgers und Glasindustriellen willkommen und kamen schnell mit ihm ins Gespräch.

Shulamit Elad (3.v.l.) vor einem Foto ihres Urgroßvaters Joseph Schweig im Rathaus von Weißwasser. Neben der Israelin ihre Kinder Gil, Noam und Shira, Heimatforscher Werner Schubert und Ehemann Gabriel (v.l.n.r.). Foto: Preikschat
Foto: Preikschat
Shulamit Elad, Ehemann Gabriel und ihre Kinder Gil, Noam und Shira zeigten sich interessiert an der politischen Wende in Deutschland und den Erfahrungen der Stadträte. Ob die Zeit nach der Wende besser oder schlechter war als die Zeit davor, wollten sie wissen. „Nicht alles war gut, nichts alles war schlecht gewesen vor der Wende“, sagte Ingo Rosmej (Linke). Er hätte sich gewünscht, dass mehr vom Guten bewahrt worden wären.

Waren der 2. Weltkrieg und der Holocaust Thema im DDR-Schulunterrricht, lautete eine weitere Frage. Hartmut Schirrock (Wir für Hier) bejahte. Besuche der Schulkassen in den Konzentrationslagern seien Pflicht gewesen.

Schweigs Urenkelin sagte, dass es ihr und ihrer Familie nicht leicht gefallen sei, diese erste Reise nach Deutschland zu unternehmen. Die ersten Eindrücke seien aber positiv. Mittwoch besucht die Familie das Ehrengrab Schweigs und die Schweig-Villa. Im Landau-Gymnasium diskutiert sie über die Flucht der Familie aus Deutschland.

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser  vom 31.08.2011ews290411.htm


© Förderverein Glasmuseum Weißwasser e.V.
E-Mail: info@glasmuseum-weisswasser.de
Aktualisierung: 01.09.2011


 

Shulamit Elad (3.v.l.) vor einem Foto ihres Urgroßvaters Joseph Schweig im Rathaus von Weißwasser. Neben der Israelin ihre Kinder Gil, Noam und Shira, Heimatforscher Werner Schubert und Ehemann Gabriel (v.l.n.r.).
Foto: D. Preikschat